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Was bedeutet Mut im Stiftungswesen? – Stimmen vom Stiftungsapéro 2025

29. Juli 2025

Mutig handeln – bewusst führen.
Diese Haltung prägte viele Gespräche beim Genossenschaftlichen Stiftungsapéro 2025 in Wiesbaden – dem Auftakt zum Deutschen Stiftungstag.

In einer Reihe kurzer Video-Interviews haben wir unsere Gäste gefragt:
Was bedeutet Mut im Stiftungswesen für Sie – ganz persönlich?
Die Antworten waren eindrucksvoll – und vielfältiger, als man denkt. Eine Interviewpartnerin brachte es auf den Punkt: „Mut hat für mich viel mit Ehrlichkeit zu tun. Mit der Bereitschaft, unbequeme Fragen zu stellen – und offen für Veränderung zu bleiben.“

Gerade im Jahr der Bundestagswahl 2025 formulierten viele klare Erwartungen an das Stiftungswesen – und an sich selbst:

- Brücken bauen
- Den Austausch mit anderen fördern
- Gesellschaftliche Impulse aufgreifen - und konstruktiv weiterdenken

Jetzt ansehen – und mitreden
Die Interviews zeigen eine Stiftungspraxis, die reflektiert, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert ist.

Hintergrund: Warum über Mut sprechen?

Mut ist im Stiftungswesen kein großes Wort – sondern tägliche Praxis.
Er zeigt sich dort, wo Verantwortung übernommen wird. Wo nicht verwaltet, sondern gestaltet wird. Wo Wirkung nicht auf Zufall beruht, sondern auf Engagement. Viele, mit denen wir arbeiten, handeln seit Jahren leise, aber entschlossen. Sie nennen es nicht Mut – sie leben ihn.

Der Genossenschaftliche Stiftungsapéro 2025 hat gezeigt: Wer mutig handelt, verändert mehr als Strukturen. Er setzt Zeichen.

Wir danken allen Interviewpartnern für ihre Offenheit – und freuen uns auf den weiteren Austausch, auf www.sogehtstiftung.de und darüber hinaus.

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