5. Juni 2026
Der „Genossenschaftliche Stiftungsapéro“ der DZ PRIVATBANK, der am 19. Mai 2026 in der ehrwürdigen Hamburger Kunsthalle stattfand, war erneut ein Höhepunkt im Kalender der Stiftungswelt. Als offizieller Vorabend-Event des Deutschen Stiftungstages bot er eine einzigartige Plattform für Inspiration, fachlichen Austausch und wertvolle Begegnungen. Rückblickend beleuchten wir die zentralen Botschaften dieses Abends, der unter dem Motto „WIR. VERMÖGEN. MEHR.“ stand und aufzeigte, wie Stiftungen Wirkung entfalten und ihr Vermögen zukunftssicher gestalten können.
Ein besonderer Fokus lag auf der inspirierenden Geschichte von Sara Nuru. Die ehemalige Gewinnerin von „Germany’s Next Top Model“ hat ihren Erfolg nicht auf den Laufsteg beschränkt, sondern in eine beeindruckende Karriere als Social Entrepreneurin umgemünzt. Mit ihrem nachhaltigen Kaffeeunternehmen nuruCoffee und dem Verein nuruWomen unterstützt sie äthiopische Frauen durch Mikrokredite bei der Existenzgründung. In ihrem bewegenden Podiumstalk sprach sie über „Die Freiheit des Anfangen-Könnens“ – eine Botschaft, die tief berührte. Nuru betonte, dass Afrika weit mehr ist als nur Bedürftigkeit und dass die Förderung von Potenzialen, insbesondere bei Frauen, der Schlüssel zu nachhaltigem Wandel ist. Sie ermutigte dazu, aus persönlicher Vision gesellschaftlichen Wandel zu gestalten und den Mut zu haben, neue Wege abseits traditioneller Spendenmodelle zu gehen.
Neben dieser emotionalen Inspiration stand die fachliche Diskussion um die professionelle Vermögensverwaltung von Stiftungen im Mittelpunkt. Arasch Charifi, Vorstand Private Banking & LuxCredit der DZ PRIVATBANK, machte in seiner Begrüßung deutlich: Stiftungen sind aufgefordert, ihre Vermögensverwaltung optimal zu betreiben, um ihre Wirk- und Zukunftsfähigkeit zu sichern. Mit klaren Worten sprach er die Notwendigkeit von Renditezielen an und nannte eine Zielmarke von „4% sollten es schon sein“ – ein Wert, der langfristig erreicht werden muss, um Stiftungsvermögen zu erhalten und zu mehren. Dies erfordere – so die klare Ansage – einen Aktienanteil von rund 50%, eine Erkenntnis, die im Publikum für angeregten Austausch sorgte. Experte Dr. Christoph Mecking untermauerte dies mit der Feststellung, dass viele Verantwortliche in der Vermögensanlage „sehr eng unterwegs“ seien, obwohl sie große Freiheiten besäßen. Er plädierte für mehr Mut, „neue Wege in der Vermögensanlage zu gehen“. Ergänzend dazu hob Dr. Alexandra Gerstner die Bedeutung von Kooperationen hervor, die den Einsatz von Stiftungen hebeln können. Uwe Fröhlich, ehem. Präsident des BVR, appellierte an die Stiftungen, „aktiv zu gestalten“ und nicht zu zaudern.
Die DZ PRIVATBANK, als Kompetenzcenter Private Banking innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung dieser Ziele. Mit ihrer Expertise in Fondsdienstleistungen und Krediten sowie der Verwaltung von Vermögen für über 1.100 Stiftungen im genossenschaftlichen Sektor, verbindet sie lokale Nähe mit internationaler Kompetenz. Der Genossenschaftsgedanke und die tiefe Verwurzelung in der Fläche ermöglichen es, auch vielen kleineren Bürgerstiftungen und familiengeführten Unternehmen, die oft die Wurzeln für Stiftungen sind, zur Seite zu stehen.
Der Genossenschaftliche Stiftungsapéro 2026 war somit ein Abend, der nicht nur bewegte und verband, sondern auch neue Perspektiven eröffnete. Er verdeutlichte eindrucksvoll die „Freiheit des Anfangen-Könnens“ im sozialen Engagement, wie sie Sara Nuru lebt, und die ebenso wichtige Freiheit, die professionelle Vermögensanlage von Stiftungen entschlossen und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Botschaft ist klar: So geht Stiftung! – mit Mut, Weitsicht und der richtigen Partnerschaft für nachhaltige Wirkung und solides Vermögen. Die DZ PRIVATBANK steht hierbei als verlässlicher Partner zur Seite, getreu unserem Claim: WIR. VERMÖGEN. MEHR.
Lassen Sie uns
gemeinsam etwas erschaffen!